Meine künstlerische Arbeit entsteht aus der Verbindung von Schauspiel, Text und Performance. Mich interessieren gesellschaftliche Konflikte dort, wo sie körperlich und persönlich erfahrbar und gebrochen werden. Ich arbeiten auf und neben der Bühne energetisch, emotional und mit großer Lust am spielerischen Risiko.
In kollektiven Prozessen verstehe ich mich als Impulsgeber und Mitspieler. Kritik und Scheitern gehören für mich selbstverständlich zur künstlerischen Arbeit – im Sinne Samuel Becketts: „Wieder versuchen. Wieder scheitern. Besser scheitern.“
Theater ist für mich ein Ort unmittelbarer Begegnung. In einer zunehmend digitalen Welt, interessiert mich die besondere Kraft des Live-Moments: Menschen befinden sich zur gleichen Zeit im gleichen Raum und können sich gegenseitig verändern. Aus dieser Überzeugung entwickle ich meine eigenen performativen Arbeiten.